Demo „Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn“




Friedlich demonstrierten am 11. Oktober 2008 laut Angaben der Veranstalter etwa 100.000 Menschen gegen die massiven Einschränkungen ihrer Privatsphäre durch RFID-Chips, Vorratsdatenspeicherung und Freigaben von Daten. Anwesend waren unter anderem viele Ärzte und auch Parteien, wie die Linke, die Grünen, die FDP, die Piratenpartei, die sich gegen Herrn Schäubles Pläne stellten.

Der Treffpunkt war zunächst am Alexanderplatz (Neptunbrunnen) angesiedelt, von wo aus man nach einer Einleitungsrede um ca. 15:00 Uhr Richtung Brandenburger Tor zog.
Zwischenzeitlich fielen immer wieder passenden Parolen, wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Daten klaut!“, „Hallo Staat, ich bleib privat!“ und „Freiheit stirbt mit Sicherheit!“, sogar das deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“ wurde häufig angestimmt und zusammen gesungen. Dies zeigte vor allem, wie wichtig es den Demonstranten war, gemeinsam für ihre Rechte zu kämpfen.
Anschließend wurden am Brandenburger Tor diverse Abschlussreden gehalten, die sich vorrangig positiv zu der Demo äußerten, auf verschiedene anwesende Randgruppen eingingen, sich über die internationale Beteiligung freuten und ernsthaft ihre Themen diskutierten.

Und so folgte ab 18:30 eine „Lange Nacht der Überwachung“, welche in sieben Berliner Clubs gefeiert wurde, die diesen Tag, trotz vielerlei negativer Befürchtungen, friedlich ausklingen ließen.
28.10.08 14:37
 


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