Verstärkte Internetzensur


Nachdem am Freitag den 17.04.2009 eine Mahnwache gegen die von Familienministerin von der Leyen und fünf Internetprovidern durchgesetzten Internetzensur, zeigen sich nun weitere Ausmaße dieser Entscheidung.

Dass diese nette Stoppschildmaßnahme tatsächlich nichts bringt, wurde bereits von vielen bestätigt, unter anderem auch vom Chaos Computer Club. Es besteht die Möglichkeit, diese Sperre in weniger als 30 Sekunden zu umgehen.
Aber statt sich nun zu überlegen, wie man den betroffenen Kindern wirklich helfen kann und das Problem der Kinderpornografie nicht einfach nur ausblendet, dachte man sich, dass es ja auch hilfreich wäre, andere gewaltenthaltende Videos, Internetseiten und ähnliches zu zensieren und aus dem Sichteld der Menschen veschwinden zu lassen.

Das BKA scheint von seiner neu erlangten Macht also durchaus Gebrauch zu machen, wie netzwelt.de berichtete:

Nun stürze man sich vor allem auf Youtube und andere Videoportale, um dort Gewaltvideos aus der vermeintlichen Reichweite der Menschen verschwinden zu lassen.
Außerdem plädiert der Landesverband der CDU-Jugendorganisation auf eine allgemeine Registrierungspflicht für Portale, die gewaltverherrlichende Filme verbreiten.

Wenn dieser Antrag am 9. Mai diesen Jahres auf dem Landesparteitag der CDU in NRW genehmigt wird, so wird man sich zukünftig wohl nur noch mit seinem vollen Namen und seine Personalausweisnummer auf Videoportalen registrieren können.

Quelle: Netzwelt
21.4.09 20:47
 


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